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Ein kompakter Leitfaden zu Telemedizinsoftware-Alternativen

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In der Health-IT wird Telemedizin nach wie vor kontrovers diskutiert: Kann sie wirklich genauso wirksam sein wie eine Behandlung vor Ort? Obwohl ein aktueller Bericht im Jahr 2020 einen Anstieg der Telehealth-Besuche um 154 % verzeichnete, verfügen viele Gesundheitseinrichtungen noch immer über keine eigene Lösung und suchen weiterhin nach dem idealen Telemedizin-Tool.

Wer Telemedizin für die eigene Arztpraxis in Betracht zieht, steht vor einer zentralen Frage: Wie lässt sich eine Telemedizinlösung erfolgreich implementieren und anschließend nutzen? Die Antwort liegt in den spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen der jeweiligen Praxis.

Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, werfen wir einen Blick auf die folgende Tabelle und betrachten die wichtigsten Vor- und Nachteile verschiedener Telemedizinoptionen. Die in dieser Tabelle dargestellten Daten sind Näherungswerte. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Anbieter von Telemedizindiensten.

Sofort einsatzbereite Telehealth-Plattformen

Im Internet gibt es zahlreiche Ressourcen, über die sich verschiedene Telehealth-Anwendungen einsehen und vergleichen lassen. Der Hauptvorteil einer Out-of-the-Box-Lösung besteht darin, dass sie einfach zu erlernen und zu bedienen ist und stets einen integrierten Support bietet. Zudem sind die meisten dieser Lösungen HIPAA-konform – eine unverzichtbare Voraussetzung in der Telemedizin.

Das Problem liegt jedoch im Kern des Ansatzes: Es ist nahezu unmöglich, ein virtuelles Medizinversorgungstool zu finden, das sich den eigenen Prozessen anpasst, da die meisten dieser Plattformen lediglich Standardanforderungen erfüllen.

Videokonferenzanwendungen

Obwohl externe Videokonferenz-Tools wie Skype, Google Hangouts und FaceTime heutzutage weit verbreitete Arbeitsanwendungen sind, besteht das Problem darin, dass die meisten von ihnen nicht HIPAA-konform sind und persönliche Patientendaten somit nicht geschützt werden. Einige dieser Video-Chat-Apps, beispielsweise Zoom und Twilio, bieten Healthcare-Tarife an, doch sollte sorgfältig geprüft werden, ob diese alle Anforderungen an die Patientenversorgung erfüllen.

Ein standardmäßiger Telemedizin-Beratungsdienst wird über integrierte Tools bereitgestellt, die das Erfassen und Teilen von Notizen, das Versenden von Benachrichtigungen und mehr ermöglichen. Allerdings verfügt keine dieser Video-Apps über eine EMR-Systemintegration, weshalb Fachkräfte ihre Notizen nach jeder Online-Konsultation manuell in das EMR übertragen müssen. Ein in die Telemedizinplattform integriertes EMR kann diesen Prozess erheblich vereinfachen, indem alle Daten synchronisiert werden.

Eigene Telemedizinplattform entwickeln

Die Entwicklung eines neuen Telemedizinsystems von Grund auf bietet den Vorteil der vollständigen Kontrolle sowie der Möglichkeit, Prioritäten festzulegen und Funktionselemente im Detail auszugestalten.

Allerdings ist dieser Weg zweifellos sehr kostspielig und erfordert einen erheblichen Aufwand im Entwicklungsprozess: die Zusammenarbeit mit einem Entwicklungsteam, die Festlegung von Features, die Erstellung von Mockups und vieles mehr. Darüber hinaus dauert es sehr lange, bis das Produkt tatsächlich genutzt werden kann – die Entwicklung eines Telehealth-Produkts von Grund auf kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Starten Sie mit dem Aidbox FHIR Server für Datenspeicherung, Integrationen, Healthcare-Analysen und mehr, oder beauftragen Sie unser Team zur Unterstützung Ihrer Softwareentwicklung.

Plattform auf Basis eines Boilerplate-Backends aufbauen

Ein alternativer Weg ist die Erstellung einer Telemedizinlösung auf einem FHIR-Boilerplate-Backend. Dieser Ansatz empfiehlt sich für alle, die ein leistungsfähiges Tool für die Gesundheitsversorgung benötigen, das individuell auf ihre spezifischen Geschäftsanforderungen und -prozesse zugeschnitten ist.

Die auf Basis früherer Entwicklungen erstellte App bietet dieselbe Qualität wie eine sofort einsatzbereite Lösung, wird jedoch schneller entwickelt, zu deutlich geringeren Kosten und kann vor allem jederzeit vertikal oder horizontal erweitert und skaliert werden.

Wie fängt man an?

Mit Health Samurai ist der Einstieg in den Entwicklungsprozess unkompliziert: Zunächst analysieren wir die geschäftlichen Bedürfnisse und Ziele Ihrer medizinischen Einrichtung, erfassen Ihre Anforderungen und Anliegen und stellen anschließend ein Entwicklungsteam zusammen, das Ihre Plattform auf Basis unserer Backbone-Lösung realisiert.

Die Backbone-Lösung besteht aus einem leistungsstarken technologischen Fundament: dem vollwertigen FHIR-Backend, JS-Templates für Web- und mobile Apps sowie einer HIPAA-konformen Infrastruktur. Template-Apps reduzieren die Entwicklungszeit erheblich, während die HIPAA-Konformität ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet.

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Um zu sehen, wie Ihre Telemedizin-Anwendung aussehen könnte, kontaktieren Sie uns oder besuchen Sie unsere Telemedizin-Seite.

Aidbox FHIR backend for Telemedicine

Siehe auch: Warum Sie einen unabhängigen FHIR-Server benötigen.

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